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Wirt z'Gries - Landgasthaus
Gries 1 | A- 4742 Pram
Telefon: +43 (0) 7732 2020
Webseite: www.wirt-gries.at | Mail: office@wirt-gries.at




Öffnungszeiten
Mittwoch ab 16:00, Donnerstag ab 16:00 Freitag ab 11:30
Samstag ab 11:30, Sonntag ab 11:30 Uhr
Montag & Dienstag | Ruhetag

Chronik | Geschichte

Aus alten Schriften geht hervor: Nahe der altbayerischen Grenze, wo das Landgericht
Ried bei „Bayerisch Wimm“ ein Enklave bildet und an das Landgericht Starhemberg hinzugrenzte, stand vor Jahrhunderten der Edelsitz Gries. Bereits im Jahr 1115 erscheint
in den Urkunden ein Pilgram de Grisse. Zwar ist es nicht ganz sicher nachgewiesen, aber er, zumindest aber seine nächsten Nachkommen, waren die Erbauer und die ersten
Besitzer des Sitzes Gries, der mit „Reisgejaid und Schenkgerechtigkeit“ ausgestattet war.

Die Lagestelle war auf einer von der Pram auf drei Seiten umschlossenen Halbinsel.
Dem hölzernen Schlösschen war im Süden ein großer Teich vorgelagert, sodaß der
Zugang nur über das Wasser möglich war. Das Grundstück heißt heute noch die „Teichwiese“.Das Ende des Schlosses kam während der Bauernkriege. Als der Kurfürst Maximilian von Bayern am 29. Juli 1620 auf Schloß Starhemberg ankam, sah er der Überlieferung nach, so weit sein Blick reichte , nur dem Feuerschein brennender Dörfer. Brände, die von seinen Truppen gelegt waren. Auch das Schloß Gries wurde in diesen Tagen ein Raub der Flammen.


Das Schloß Gries wurde nie mehr aufgebaut. Der Meierhof und die Taverne stehen heute noch. Der „Wirt z`Gries“ freut sich, Sie als Gast in einer der ältesten Gaststätten begrüßen zu dürfen.


Persönlich Charakteristisches ist von den auf Gries seinerzeit sesshaft gewesenen Geschlechtern nicht bekannt, aber von den Familien der Würzl weiß man, dass sich diese durch ihr aufgeschlossenes Wesen, stets geübte Gastfreundschaft und reelles Gebaren die Sympathie ihres nicht kleinen Bekanntenkreises erwerben und bewahren konnten.
Möge dieser gute Geist, der diese denkwürdige Stätten umschwebt, in dessen alten Kastanienbäumen es in stillen Stunden von seiner historischen Vergangenheit säuselt, diesem Hause erhalten bleiben. Zum Wohle der Gäste und den Besitzern.


Diese Liegenschaft wurde mit 30. April 1981 von Josef und Antonia Würzl an
Hildegard und Franz Feichtinger
vererbt.


Seit 1.12.2000 führen nun Alexander und Gerti Feichtinger den Gastbetrieb.